So entsteht Allgäuer Bergkäse Schritt für Schritt

Ein Laib Allgäuer Bergkäse wiegt zwischen 15 und 50 Kilogramm, und seine Herstellung beginnt mit einer Grenze, die sich leicht übersehen lässt: Die Milch darf vor dem Zusatz des Labs nicht über 40 Grad erwärmt werden. Alles Weitere folgt Schritt für Schritt einem Rhythmus, der sich über Generationen eingespielt hat, vom Rühren des Bruchs über das Pressen bis zur Reife im Keller. Der Name ist als geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) eingetragen, und die zugehörige Beschreibung legt fest, was im Laib stecken muss. Dazu zählen eine Reifezeit von mindestens vier Monaten, ein Trockenmassegehalt von mindestens 62 Prozent und die Vollfettstufe mit 45 bis 49 Prozent Fett.

Im Regal treffen Käufer auf zwei verwandte Namen, die beide aus dem Allgäu stammen: Bergkäse und Sennalpkäse. Beide sind Hartkäse aus Rohmilch, beide reifen als runde Laibe mit Rinde, doch sie entstehen an verschiedenen Orten und nach verschiedenen Vorgaben. Die Schritte im Kupferkessel, die dieser Text nachzeichnet, sind für den Sennalpkäse sehr genau beschrieben, weil dort jeder Handgriff vor Ort geschieht. Der Weg von der Milch zum Laib lässt sich damit gut nachvollziehen, und die Zahlen zeigen, wie viel Genauigkeit in einem Stück Käse steckt, das auf dem Brett schlicht aussieht.

Vom Kupferkessel bis zur Presse

Die Beschreibung des Sennalpkäses hält die Handgriffe im Kessel in Zahlen fest. Der erste Wert ist die Wärme: Die Milch wird auf etwa 32 Grad gebracht, danach gerinnt sie mit Lab in 30 bis 60 Minuten. Aus der geronnenen Masse entsteht der Bruch, der ein bis zwei Stunden gerührt und dabei weiter erhitzt wird. Die Endtemperatur liegt zwischen 47 und 53 Grad, beim Brennen sind es mindestens 52 Grad. Für das Lab sind Naturlab und Milchsäurekulturen erlaubt, gentechnisch gewonnenes Kälberlab ist es nicht. Das Pressen im Holzdeckel und das mehrfache Wenden formen den Laib und treiben Molke aus dem Teig.

  1. Milch im Kupferkessel auf etwa 32 Grad erwärmen
  2. Lab zugeben und 30 bis 60 Minuten gerinnen lassen
  3. Bruch ein bis zwei Stunden rühren und auf 47 bis 53 Grad erhitzen
  4. Bruch im Tuch in die runde Form heben und etwa 2 Minuten mit der flachen Hand drücken
  5. Mit Holzdeckel pressen, nach etwa 10 Minuten zum ersten Mal wenden
  6. Am selben Tag drei bis sechs Mal wenden, jedes Mal mit frischem Tuch
  7. Am Folgetag bis zu drei Tage ins Salzbad legen

Aus diesen Angaben lässt sich ein Tempo errechnen. Vom Erwärmen bei 32 Grad bis zur Endtemperatur von 47 bis 53 Grad liegen 15 bis 21 Grad Unterschied. Verteilt auf ein bis zwei Stunden steigt die Temperatur im Kessel um 0,125 Grad je Minute im langsamsten und 0,35 Grad je Minute im schnellsten Fall, denn 15 geteilt durch 120 und 21 geteilt durch 60 ergeben diese Werte. Das Rühren und das Erhitzen müssen also im Gleichschritt laufen, und der Senn stellt die Hitze unter dem Kessel auf die Milch ein.

Bergkäse und Sennalpkäse im Unterschied

Der Bergkäse entsteht in Käsereien innerhalb eines weit gezogenen Gebiets: Es umfasst die Landkreise Lindau, Oberallgäu, Ostallgäu, Unterallgäu, Ravensburg und den Bodenseekreis sowie die Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen. Die Milch ist roh und stammt aus diesem Gebiet. Für das Erwärmen vor dem Labzusatz gilt die Obergrenze von 40 Grad, und der Käse reift mindestens vier Monate. Die Beschreibung spricht von Käsereimilch, die nach den Regeln der Milchlieferung für Emmentaler Käsereien gesammelt wird. Die Löcher im Teig sind erbsengroß und sitzen spärlich bis gelegentlich.

Der Sennalpkäse dagegen darf nur auf Sennalpen in den Landkreisen Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau entstehen, auf Alpen oberhalb von 800 Metern. Er wird handwerklich hergestellt, die Milch stammt von Braunvieh oder Kreuzungen und kommt ausschließlich von der eigenen Alpe, morgens und abends gemolken. Produziert wird nur in der Weidesaison zwischen Mai und Oktober, also in höchstens 180 Tagen, und die Tiere stehen mindestens 80 Tage oben. Heu ist erlaubt, Silage und Gärheu sind es nicht. Das Gebiet ist deutlich kleiner als beim Bergkäse. Wie eine solche Alpe aussieht und wer dort arbeitet, beschreibt der Artikel über das Leben der Älpler auf einer Allgäuer Sennalpe.

Zahlen aus den Beschreibungen im Vergleich

Bergkäse und Sennalpkäse folgen bei Gewicht, Reifung und Zusammensetzung ähnlichen Grundsätzen, aber nicht denselben Werten. Der Bergkäse ist der schwerere und länger gereifte Laib, der Sennalpkäse bleibt leichter und reift je nach Gewicht drei oder vier Monate. Beim Sennalpkäse hängt der Mindestgehalt an Trockenmasse vom Alter ab: Junger Käse von 5 bis 15 Kilogramm kommt nach drei Monaten auf mindestens 55 Prozent, gereifter Käse über 15 Kilogramm nach vier Monaten auf mindestens 62 Prozent. Der Laib selbst hat bei 30 bis 70 Zentimetern Durchmesser eine Höhe von bis zu 15 Zentimetern. Beim Bergkäse fällt auf, dass die Beschreibung die Vollfettstufe mit einer Spanne von 45 bis 49 Prozent nennt, beim Sennalpkäse dagegen nur einen Mindestwert. Die Zahlen unten stellen beide Käse nebeneinander, damit sich Gewicht, Reife und Inhalt auf einen Blick vergleichen lassen.

AngabeAllgäuer BergkäseAllgäuer Sennalpkäse
Laibgewicht15 bis 50 kg5 bis 35 kg
Reifezeitmindestens 4 Monate3 Monate bis 15 kg, 4 Monate darüber
Trockenmassemindestens 62 %mindestens 55 % jung, 62 % gereift
FettVollfettstufe, 45 bis 49 %mindestens 45 % in der Trockenmasse
HerstellungsortKäserei im Allgäu und UmlandSennalpe ab 800 m

Ein Rechenbeispiel macht die Werte greifbar. Ein gereifter Laib von 20 Kilogramm enthält bei 62 Prozent Trockenmasse mindestens 12,4 Kilogramm feste Bestandteile, denn 20 mal 0,62 ergibt diesen Wert. Der Rest, höchstens 7,6 Kilogramm, ist Wasser. Von der Trockenmasse müssen mindestens 45 Prozent Fett sein, also 12,4 mal 0,45 gleich 5,58 Kilogramm. Ein einziger Laib trägt damit gut fünfeinhalb Kilogramm Milchfett in sich. Bei einem schweren Laib von 35 Kilogramm, dem Höchstgewicht des Sennalpkäses, wären es bei denselben Mindestwerten 35 mal 0,62 mal 0,45, also rund 9,8 Kilogramm Fett.

Wie lange ein Laib im Keller liegt

Nach dem Salzbad zieht der Käse in den Keller um. Für den Sennalpkäse ist ein kühler Keller mit zehn bis fünfzehn Grad und hoher Luftfeuchtigkeit vorgeschrieben. Die Laibe werden regelmäßig gewaschen, gepflegt und mit Salzwasser abgerieben, damit sich eine feste Rinde bildet. Rotschmiere-Kulturen sind erlaubt, andere Zusätze außer Salz nicht. Mit jeder Woche im Keller wird die Rinde fester, der Teig verliert Wasser und der Geschmack gewinnt an Kraft. Die Kellerarbeit gehört zu den Aufgaben, die kaum jemand mitbekommt: Während der Bruch im Kessel Aufmerksamkeit verlangt, verlangt der Laib im Keller Geduld und tägliche Pflege.

Die Reifezeit entscheidet, wann ein Käse auf den Tisch kommt. Wird Anfang Juni auf der Alpe gekäst und vier Monate gereift, steht Anfang Oktober ein vollreifer Laib bereit, gerade rechtzeitig zum Abtrieb, den der Beitrag über den Viehscheid im Allgäu beschreibt. Ein Käse vom Spätsommer reift dagegen im Winter im Keller weiter, und die Älpler verkaufen ihn später. Wie lange ein Laib am Ende reift, hängt also vom Gewicht, vom Keller und vom Kalender ab. Die Mindestwerte aus den Beschreibungen, vier Monate für schwere und drei Monate für leichtere Laibe, bilden die Untergrenze, nach oben ist Platz.

Allgäuer Kässpatzen nach traditionellem Rezept

Ob Kässpatzen zäh, klebrig oder locker auf dem Teller landen, entscheidet sich nicht am Käse, sondern in den ersten zehn Minuten am Teig. Allgäuer Kässpatzen sind Eierspatzen, die lagenweise mit geriebenem Käse aus der Region und Röstzwiebeln vermengt werden. Der Teig muss dafür fest genug sein, dass er langsam vom Löffel reißt, und weich genug, dass er sich noch vom Brett schaben lässt. Das klingt nach einem schmalen Grat, hängt aber nur am Verhältnis von Mehl zu Flüssigkeit und an der Geduld beim Schlagen.

Das Gericht gilt als Inbegriff der Allgäuer Küche: sättigend, aus wenigen Zutaten, mit Käse aus den Sennereien der Gegend. Es steht heute auf den Speisekarten zwischen Oberstdorf und Kempten, und fast jede Familie schwört auf ein eigenes Mischungsverhältnis der Käsesorten. Hinter dem unscheinbaren Rezept stecken einige Handgriffe, die Hausmannskost vom blassen Kantinenessen trennen: ein kräftig geschlagener Teig, Kochwasser mit reichlich Salz, ein Käse mit Charakter und Zwiebeln, die wirklich braun werden und nicht bloß glasig bleiben.

Schon der Name verrät die Heimat: Was im Allgäu Kässpatzen heißt, kennt Schwaben als Käsespätzle, und im benachbarten Vorarlberg heißt es Käsknöpfle. Die Unterschiede liegen im Käse und in der Form der Teigstücke, im Prinzip steckt überall derselbe Gedanke dahinter, nämlich ein einfacher Eierteig, der durch Käse und Röstzwiebeln zur vollständigen Mahlzeit wird. Im Allgäu fällt die Wahl dabei auf Bergkäse und Emmentaler, die in der Region selbst gereift werden.

Zutaten für vier Portionen und worauf es dabei ankommt

  • 500 g Weizenmehl, am besten Spätzlemehl oder Type 405
  • 4 bis 5 Eier der Größe M
  • 200 bis 250 ml Wasser
  • 1 Teelöffel Salz für den Teig und reichlich Salz fürs Kochwasser
  • 300 g Käse: Bergkäse und Emmentaler aus dem Allgäu, nach Geschmack mit einem Stück Weißlacker
  • 4 Zwiebeln
  • 150 g Butter oder Butterschmalz
  • Schnittlauch und frisch gemahlener Pfeffer zum Anrichten

Spätzlemehl ist ein Weizenmehl mit griffiger Körnung, das sich gut verarbeiten lässt. Normales Mehl der Type 405 führt ebenfalls zum Ziel, entscheidend bleibt am Ende das Schlagen des Teigs. Bei den Eiern gilt, dass ihre Größe die Wassermenge verschiebt, ein Detail, das im Rechenbeispiel weiter unten auftaucht.

Der Käse trägt das Gericht. Bergkäse bringt Würze und Biss, Emmentaler schmilzt cremig und gleichmäßig, ein kleines Stück Weißlacker setzt eine kräftige, leicht scharfe Note darüber. Als Faustregel reichen 75 Gramm pro Person, bei vier Personen also 300 Gramm, zum Beispiel je 150 Gramm Bergkäse und Emmentaler. Die Rinde wird vorher abgeschnitten, und gerieben wird am besten frisch von Hand, denn Reibekäse aus der Tüte enthält meist Trennmittel und schmilzt weniger geschmeidig. Auch die Zwiebelmenge wirkt zunächst übertrieben: Eine Zwiebel pro Portion schrumpft beim Rösten auf einen kleinen Berg. Butterschmalz verträgt mehr Hitze als frische Butter und färbt die Ringe gleichmäßiger, während Butter das feinere Aroma beisteuert. Ein Gemisch aus beiden vereint die Vorteile. Beim Anrichten lohnt sich ein Blick auf die Reihenfolge: Käse gehört zwischen die Lagen und obenauf, die Zwiebeln kommen erst ganz zuletzt auf den Teller, damit sie knusprig bleiben und nicht in der Hitze der Form weich werden.

Vom Teig zur geschichteten Schüssel

  1. Mehl, Eier, Wasser und einen Teelöffel Salz in einer großen Schüssel zu einem dickflüssigen Teig verrühren.
  2. Den Teig mit einem Holzlöffel kräftig schlagen, bis er Blasen wirft und glänzt, danach 10 bis 30 Minuten ruhen lassen.
  3. Die Zwiebeln in Ringe schneiden und in reichlich Fett langsam goldbraun bis dunkelbraun rösten, dann beiseitestellen.
  4. Einen großen Topf mit Wasser kräftig salzen, zum Sieden bringen und den Käse reiben.
  5. Den Teig portionsweise durch die Spatzenpresse drücken oder vom feuchten Brett ins Wasser schaben.
  6. Sobald die Spatzen an der Oberfläche schwimmen, nach etwa 2 bis 3 Minuten, mit der Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen.
  7. Spatzen und Käse abwechselnd in eine vorgewärmte, gefettete Form schichten, ein bis zwei Schöpflöffel Kochwasser dazugeben und obenauf Käse verteilen.
  8. Bei etwa 200 °C Ober und Unterhitze 5 bis 10 Minuten überbacken, bis der Käse zerläuft, gründlich durchmischen und mit den Zwiebeln und Schnittlauch anrichten.

Beim Schlagen entscheidet die Löffelprobe: Hebt sich der Löffel aus dem Teig, soll dieser in einem dicken Strang abreißen und nicht wie Pfannkuchenteig davonlaufen. Das Ruhen gibt dem Mehl Zeit zum Quellen und macht die Spatzen bissfester. Beim Kochen schont ein leise siedendes Bad die frisch geschabten Teigstücke, ein wilder Sprudel zerreißt sie leicht. Wichtig ist außerdem, den Teig in kleinen Portionen zu garen, damit das Wasser nicht abkühlt und die ersten Spatzen nicht verkleben, während die letzten noch im Topf schwimmen.

Zwischen Presse und Brett liegt ein Unterschied im Ergebnis. Die Presse liefert gleichmäßige, rundliche Spatzen. Vom Brett geschabt werden sie unregelmäßig, mit rauen Kanten, an denen der geschmolzene Käse besser hängen bleibt. Kaltes Abspülen vor dem Schichten nimmt den Spatzen die dünne Stärkeschicht, die den Käse bindet, deshalb entfällt das Abschrecken hier. Das Wasser aus dem Topf, das in die Form wandert, hält die Schichten saftig, ohne sie zu verwässern, solange es bei ein bis zwei Kellen bleibt. Insgesamt vergehen vom ersten Rühren bis zum Servieren etwa 40 bis 60 Minuten, wobei der größte Teil auf das Ruhen des Teigs und das Rösten der Zwiebeln entfällt.

Mengen für zwei, vier und sechs Personen

Zutat2 Personen4 Personen6 Personen
Mehl250 g500 g750 g
Eier (Größe M)2 bis 34 bis 56 bis 7
Wasser100 bis 125 ml200 bis 250 ml300 bis 375 ml
Käse gerieben150 g300 g450 g
Zwiebeln246
Butter oder Butterschmalz75 g150 g225 g

Die Tabelle skaliert das Grundrezept linear, was beim Teig gut funktioniert. Pro Person sind das 125 Gramm Mehl, ein Ei, 75 Gramm Käse und eine Zwiebel. Spannender ist die Frage, warum die Flüssigkeit trotz unterschiedlicher Rezepte ähnlich ausfällt. Ein Ei der Größe M liefert grob 50 Milliliter Flüssigkeit. Vier bis fünf Eier ergeben also 200 bis 250 Milliliter, dazu kommen 200 bis 250 Milliliter Wasser. Auf 500 Gramm Mehl entfallen damit 400 bis 500 Milliliter, das sind 0,8 bis 1,0 Milliliter je Gramm Mehl.

Zur Gegenprobe taugt eine kleinere Variante mit 300 Gramm Mehl, vier Eiern und drei bis vier Esslöffeln Wasser. Vier Eier bringen etwa 200 Milliliter, die Esslöffel weitere 45 bis 60, zusammen rund 250 Milliliter und damit etwa 0,83 Milliliter je Gramm Mehl. Beide Rechnungen landen im selben Bereich. Fällt der Teig dennoch zu fest aus, etwa weil die Eier klein waren, hilft Wasser in kleinen Schlucken zu etwa 20 Milliliter, jeweils gefolgt von kräftigem Schlagen. Bei sechs Personen empfehlen sich mehrere Kochdurchgänge statt einer riesigen Portion, damit das Wasser jedes Mal wieder siedet. Pro Teller bleiben es auch bei sechs Personen 75 Gramm Käse, der Käseanteil wächst also im gleichen Maß wie die Teigmenge.

Warum Kässpatzen zäh, fade oder wässrig geraten

Zähe Spatzen haben fast immer einen zu festen Teig als Ursache. Wenn er sich nur mit Mühe vom Brett lösen lässt, fehlt Wasser, und ein Schluck genügt, um die Konsistenz zu retten. Dicht und schwer werden die Spatzen dagegen, wenn der Teig zu kurz geschlagen wurde, denn erst die eingearbeitete Luft macht sie locker. Fade schmecken sie bei zu wenig Salz im Kochwasser, das sich nicht nachträglich ausgleichen lässt, weil der Käse allein die Würze nicht trägt.

Wässrig wird das Ergebnis, wenn zu viel Kochwasser in die Form gelangt oder die Spatzen nass aus dem Topf in die Schichten wandern. Ölig und strähnig wirkt der Käse, wenn er zu lange im Ofen bleibt, daher genügen fünf bis zehn Minuten. Reibekäse aus der Packung schmilzt häufig zu einer klumpigen Masse, während frisch gerieben ein glatter, fadenziehender Überzug entsteht. Bitter werden Zwiebeln, die bei zu hoher Hitze verbrennen. Zwiebelringe brauchen Zeit und mittlere Hitze, dann kippen sie von glasig über goldgelb in ein tiefes Braun, das dem Gericht Süße und Würze gibt. Mit diesen Fehlerquellen im Kopf lässt sich am Teller rasch erkennen, wo etwas schiefging, und beim nächsten Mal genau dort nachbessern.